Die Intervalle der Tongeschlechter Dur und Moll

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Das Gitarrelernen über Tonstufen / Intervalle statt Noten erspart Dir zu einem Großteil das Lernen von Notenschlüsseln und Noten auf der Gitarre.

Hier lernst Du ganz einfach und selbständig

  • Dreiklänge und
  • Skalen und Patterns

herzuleiten. Was Du dazu jedoch lernen musst sind die Intervall-Schritte der Tongeschlechter Dur und Moll. Aber glaub mir: Das ist eine überschaubare Aufgabe!

Dur- und Moll-Intervalle als Grundlage für Skalen, Patterns und Akkorde

Denn sowohl Dur und Moll Tonarten bestehen aus insgesamt 7 unterschiedlichen Tönen (ab der Oktave wiederholen sich die Töne lediglich) und aus Ganz- und Halbtonschritten. Ein Ganztonschritt ist der Sprung von einem Gitarren-Bund zum übernächsten. Von einem zum nächsten Bund auf der Gitarre ist es ein Halbtonschritt.


Entscheidend ist: Wo liegen die Halbtonschritte eines Tongeschlechts?

  • Bei natürlichem Dur liegen die Halbtonschritte zwischen der 3. und 4. und der 7. und 8. Tonstufe

Grafik: Halb- und Ganztonschritte bei natürlichem Dur am Beispiel F-Dur


  • Bei natürlichem Moll liegen die Halbtonschritte zwischen der 2. und 3. und der 5. und 6. Tonstufe

Grafik: Halb- und Ganztonschritte bei natürlichem Dur am Beispiel F-Moll


Ich verzichte hier auf die Herleitung, warum diese Halbtonschritte in den Tongeschlechtern an den jeweiligen Tonstufen auftreten (wäre auch inkonsequent, da es hier darum geht die Intervalle zu lernen, und nicht, wie diese zustande kommen).


Der zentrale musikalische Unterschied

zwischen den beiden Tongeschlechtern entsteht durch die unterschiedlich großen Intervalle der Terz, also der 3. Tonstufe.
Dieses in Dur und Moll unterschiedlich große Intervall führt dazu, dass Moll ein Gefühl von Trauer und Schmerz auslöst. Wohingegen Dur-Tonarten ein Gefühl von Frohsinn und Fröhlichkeit provozieren.